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Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,
Die gesellschaftliche Bedeutung schlafmedizinischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen wird in Deutschland nicht hinreichend wahrgenommen.
Bereits Regulationsstörungen im Säuglingsalter haben Auswirkungen auf den Schlaf-Wach-Rhythmus des Kindes, aber auch auf das Schlaf-Wach-Verhalten der Eltern, was Einschränkungen der Tagesaktivitäten, auch in beruflicher Hinsicht, und das Risiko psychischer Störungen nach sich ziehen kann. Folgen von Schlafstörungen im Schulalter beeinträchtigen die Lernaktivitäten der Kinder in einer Phase, die für die weitere intellektuelle Entwicklung ausschlaggebend ist.
Komorbiditäten von Schlafstörungen, wie Hyperaktivität und emotionale Probleme, beeinträchtigen nicht nur die betroffenen Kinder, sondern können auch negative Auswirkungen innerhalb der Klassengemeinschaft haben und einen intensiveren pädagogischen Einsatz erfordern. Zunehmende Medienaktivitäten, Alkohol- und Drogenkonsum von Kindern und Jugendlichen begünstigen nicht nur eine soziale Entwurzelung, sondern auch eine völlige Desorganisation des Lebensrhythmus.
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 Ihr
Dr. med. Alfred Wiater
Sprecher der AG Pädiatrie der DGSM Krankenhaus Porz am Rhein gGmbH |
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